Rehasan Infobrief 45
Das Sommerinterview. Schon seit den 80er Jahren. Wird so dafür Sorge getragen. Dass wir auch in der Urlaubszeit. Unser politisches Spitzenpersonal in guter Erinnerung behalten. Und auch die großen Sorgen der Nation. Auf keinen Fall vergessen. Früher wurde noch ganz leger aus dem Feriendomizil gesendet. Heute zunehmend formeller, mit Blick auf den Reichstag. Eigentlich schade. Denn der Wolfgangsee oder die Toskana sind doch eine viel schönere Leinwand. Um eine fröhlich-sommerliche Portion Optimismus zu verbreiten. Die gibt es jetzt hier. Aktuelles in schwarz auf weiß:
Eben nicht mehr: schwarz auf weiß. Sondern bunt und in Farbe. Neu und verbessert. So erscheint fortan unser Infobrief. Über ein professionelles Newsletter-Tool – übersichtlich, datenschutzkonform und mit praktischen „Mehr erfahren“-Links.
Den aktuellen Infobrief 45 können Sie hier öffnen.
Rehasan-Reha-Barometer – Wussten Sie, dass Wassermelone nicht nur erfrischt, sondern auch wichtige Vitamine und Antioxidantien enthält?
Saftig, süß und erfrischend – Wassermelone ist für viele der Inbegriff von Sommer. Doch das rote Fruchtfleisch kann mehr als nur den Durst löschen: Es steckt voller Vitamin C, das unser Immunsystem unterstützt und enthält zudem wertvolle Antioxidantien wie Lycopin, die unsere Zellen schützen können.
Mit ihrem hohen Wassergehalt ist Wassermelone außerdem ein natürlicher Flüssigkeitsspender – gerade an warmen Tagen ideal, um den Körper sanft zu hydrieren. Ob pur, im Obstsalat oder als fruchtiger Snack zwischendurch: Sie ist leicht, bekömmlich und tut einfach gut.
Also: Gönnen Sie sich ein Stück Sommer – für den Geschmack und für Ihre Gesundheit!
Rehasan-Reha-Barometer
Ostseeklinik Prerow
Fachklinik Schwaben
Herz und Lunge arbeiten in jeder Sekunde eng zusammen.
Ein schwaches Herz kann die Atmung belasten, eine eingeschränkte Lungenfunktion das Herz überfordern. Deshalb setzt die Fachklinik Weserland auf ein integriertes Behandlungskonzept – eine Rehabilitation, die beides stärkt: Kreislauf und Atmung, Körper und Seele.
Ein Beispiel dafür ist Frau Dr. Maria Beristain Cano. Seit ihrer Rückkehr aus Mexiko bringt sie nicht nur medizinische Fachkenntnis ins Team ein, sondern auch spürbare Hingabe für das, was Menschen wirklich gesund macht.
„¿Se pueden reparar corazones?“ – Kann man Herzen reparieren?
„Ja, das kann man. Aber nicht allein. Nur im Team und mit echtem Interesse am Menschen.“
In der Fachklinik Weserland stehen nicht nur die Organe im Fokus, sondern der ganze Mensch. Medizinische Qualität allein reicht heute nicht mehr aus. Es braucht ein starkes Team, empathische Begleitung – und eine Behandlung, die Herz und Lunge in ihrer engen Verbindung denkt.
Auch privat schätzt Frau Dr. Beristain Cano neue Impulse und kulturellen Austausch.
Lieblingsort? Der Süden Mexikos – die Riviera Maya.
Sommerhobby? Grillabende mit Freunden.
Lieblingsgericht? Die mexikanische Küche – Burritos und Co.
Bewegung, die trägt, auch wenn es brüchig wird.
Zsuzsanna Lendvai begleitet in der Fachklinik Schwaben seit vielen Jahren Patientinnen mit Osteoporose – mit dem Ziel, ihre Stabilität, Beweglichkeit und Lebensqualität zu verbessern. Auch wenn die Krankheit nicht heilbar ist, kann gezielte Bewegung helfen: Beschwerden lindern, Stürze vermeiden, Fortschreiten verlangsamen.
Was kann Bewegung leisten, wenn der Körper an Stabilität verliert?
Mehr, als viele denken. Entscheidend ist, dem Körper regelmäßig die richtigen Impulse zu geben – achtsam, gezielt und mit Freude. „Wer in Bewegung bleibt, bleibt im Leben. Gerade bei Osteoporose braucht der Körper bewusste Impulse.“
In der von ihr betreuten Selbsthilfegruppe vermittelt sie alltagsnahe Übungen, individuell angepasst, effektiv und motivierend. Haltung, Gleichgewicht, Kraft – kleine Schritte mit großer Wirkung.
Und wo findet Zsuzsanna Lendvai selbst Ausgleich und Erholung im Sommer?
Lieblingsort? Die Hauptstadt ihrer Heimat, Budapest.
Sommerhobby? Schwimmen im Meer.
Lieblingsgericht? Das “echte” Wiener Schnitzel.
Wie lernt man eigentlich einen Geschäftsführer kennen?
Für Axel Mau, seit dem 1. Juli 2025 in der Geschäftsführung der Rehasan Gruppe tätig, lautet die Antwort ganz klar: am besten persönlich, vor Ort – im Gespräch, unterwegs, mittendrin. Und genau das hat er jetzt vor.
In den kommenden Wochen geht er auf eine Art Rehasan-Roadtrip:
Einmal quer durch die Klinikstandorte an Nord- und Ostsee und mitten hinein in die Welt von Luftpiraten, Rehalotsen, Smart Clinics und Zirkus Stramini.
„Ich freue mich darauf, unsere Häuser nicht nur digital, sondern im direkten Austausch mit den Menschen kennenzulernen – da, wo unser Engagement konkret wird und echte Versorgung entsteht.“
Was Axel Mau dabei besonders wichtig ist: Zuhören, verstehen und gemeinsam mit den Teams weiterdenken, wie Versorgung sinnvoll, wirksam und menschlich gestaltet werden kann – heute und in Zukunft.
Und was darf in einem guten Sommer nicht fehlen?
Lieblingsort? Zeeland (Holland).
Sommerhobby? Hund, Laufen und Konzerte.
Lieblingsessen? Gambas al ajilo.
Das Gleichgewicht zu schulen und das Gehen zu erlernen ist ein langer, steiniger Weg – geprägt von vielen, teils schmerzhaften Stürzen.
Während dies in der frühen Kindheit noch spielerisch und spaßig erlebt wird, kann es im Alter schnell lebensgefährlich werden. Umso wichtiger ist es daher, diese grundlegenden Fähigkeiten nicht nur zu bewahren, sondern auch regelmäßig zu trainieren. In der Ostseeklinik Prerow wurden deshalb spezielle Behandlungspfade für geriatrische Patientinnen und Patienten entwickelt, die genau dieses Ziel verfolgen: Mobilität erhalten, Gleichgewicht fördern, Stürzen vorbeugen.
Johannes Vogel kennt diesen Weg nicht nur aus der klinischen Perspektive, sondern auch aus persönlicher Erfahrung:
„Aufgewachsen an der Ostsee entwickelte ich früh eine enge Verbindung zum Wasser, trat in die DLRG ein und entdeckte über die Jahre viele verschiedene Sportarten. Mein persönlicher Behandlungspfad führte mich schließlich aufs Wasser – genauer gesagt: auf die wackeligen Bretter des Kitesurfens. Und auch hier erlebte ich zunächst viele (nicht immer spaßige) Stürze. Mit Geduld, Ausdauer und regelmäßigem Üben wurde ich zunehmend sicherer. Doch wie bei älteren Menschen gilt auch beim Kitesurfen: Was man sich einmal erarbeitet hat, muss kontinuierlich gepflegt und trainiert werden.“
Und was macht Johannes Vogel privat im Sommer am liebsten?
Lieblingsort? Die Strände von Fischland-Darß-Zingst.
Sommerhobby? Kiten.
Lieblingsgericht? Der Grießbrei aus der Mutter-Kind-Klinik in Zingst.

Wie viel Spaß und Freude vertragen Kinder eigentlich?
Anja Prem hat eine klare Antwort darauf und zwar: eine ganze Menge und noch viel mehr! Seit dem 15. März 2024 leitet sie die Kinderbetreuung der Ostseeklinik Grömitz und liebt es, mit Kindern und Eltern draußen unterwegs zu sein.
Ganz besonders natürlich am Strand: SUP-Boards, das große XXL-SUP, Wellen, Sand und Badespaß machen die Ostsee zu einem idealen Ort für Bewegung, Spiel und unvergessliche Familienmomente.
„Der kurze Weg zum Wasser, das Toben am Strand, das Lachen der Kinder – das alles gehört für mich zu den schönsten Momenten hier. Wir wollen, dass aus jedem Kind bei uns eine kleine Wasserratte wird. Und am besten, dass wir vielen Kindern auch das Schwimmen beibringen können!“
Und was macht Anja Prem an der Ostsee im Sommer am liebsten?
Lieblingsort? Die Ostsee. Es ist einfach herrlich am Strand spazieren zu gehen.
Sommerhobby? Mountainbike fahren durch die Wiesen und Wälder.
Lieblingsgericht? Currywurst mit Pommes. Eben genauso, wie alle meine Kurkinder.
Bevor sie im Juni dieses Jahres erfolgreich ihre Qualifizierung zur Pflegedienstleitung abgeschlossen hat, war Lilly Schütt täglich mittendrin:
im Pflegealltag, im direkten Kontakt mit Müttern, Vätern und ihren Kindern. Die Nähe zu den Familien prägte ihre Arbeit – authentisch, zugewandt und mit großem Engagement.
Heute ist ihr Wirkungskreis ein anderer aber nicht weniger bedeutsam.
„Ich bin nicht mehr ständig am Patientenbett, aber an einer ebenso zentralen Stelle: Ich gestalte die Rahmenbedingungen, die eine gute, familienorientierte Vorsorge überhaupt erst möglich machen. Es geht nicht mehr nur um einzelne Handgriffe, sondern um das große Ganze – um Strukturen, Führung und Teamgeist.“
Die Leitung eines multiprofessionellen Teams bedeutet für Lilly Schütt Verantwortung – für die Qualität der Versorgung, für den Zusammenhalt und für die individuelle Begleitung der Familien.
Weg vom Patienten?
„Ganz im Gegenteil. Ich bin näher dran, nur mit einem anderen Blickwinkel. Und wenn es nötig ist, springe ich natürlich auch ein. In der Urlaubszeit oder bei Engpässen bin ich wieder mittendrin.“
Und wenn Lilly Schütt mal nicht im Dienst ist, was macht sie im Sommer auf dem Darß?
Lieblingsort? Der Weststrand von Prerow.
Sommerhobby? Sonnenbaden und die traumhafte Natur genießen.
Lieblingsgericht? Ganz klar: Tortellini mit Tomatensoße!
Was haben Trommeln, Wandern und ein 100 Jahre altes Lied gemeinsam?
Sie alle spielen eine Rolle in der Musiktherapie der AOK-Klinik Rügen und sie stehen sinnbildlich für ein ganz besonderes Projekt: das Kurlied, das Generationen verbindet.
Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1925, entstand das Kurlied, das Elisabeth Disselnkötter, liebevoll „Lisel“ genannt, für das damalige Sächsische Kinderheim in Wiek auf Rügen schrieb – die heutige AOK-Klinik Rügen.
Heute, ein Jahrhundert später, bekommt das Lied neuen Klang: Simone Krüger, Musiktherapeutin an der Klinik und selbst seit 40 Jahren im Haus tätig, nimmt das Doppeljubiläum zum Anlass, das Kurlied gemeinsam mit Patientinnen neu zu interpretieren.
Mit viel Gespür für Sprache, Klang und Rhythmus entsteht eine moderne Version – frischer in der Tonalität, verständlicher in der Sprache und doch mit großem Respekt vor dem historischen Ursprung. „Musik berührt, sie verbindet Generationen, schafft Erinnerungen und schenkt neue Kraft. Das Kurlied lädt zum Mitsingen ein und begleitet uns auf dem Spielplatz, beim Wandern, in der Musiktherapie oder an Bord der AOK-Luftpiraten.“
Zwei Jubiläen, eine Idee: Vergangenes bewahren und Neues daraus entstehen lassen.
Und wie klingt eigentlich Simone Krügers Sommer ganz privat?
Lieblingsort: im Alltag am Wieker Bodden/im Urlaub Bornholm.
Sommerhobby: Segeln und mein Garten.
Lieblingsgericht: Pellkartoffeln mit Zucchini-Chutney.

Im Jahr 1925, also vor genau 100 Jahren, vernichtete ein Großbrand den historischen Ortskern von Norddorf auf Amrum.
Das damals reetgedeckte Ambronenhaus geriet an einem Nachmittag im August in Brand und heftiger Westwind ließ einen Funkenregen über die benachbarten, meist reetgedeckten Friesenhäuser niedergehen. Das Ambronenhaus heißt heute „Haus Saltkrokan“ und ist sicherlich eines der schönsten Häuser im „Klinikdorf AOK-Nordseeklinik“.
Was wäre denn also gewesen, wenn Lars Kappelhoff schon damals die Haustechnik verantwortet hätte?
„Auf jeden Fall kein Großbrand! Denn, Lars Kappelhoff ist nicht nur Brandschutzbeauftragter, sondern auch ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Norddorf engagiert und gleichzeitig Mitglied des Sicherheitsstabes für Katastrophenschutz auf der Insel Amrum. Und natürlich hätte er auch damals dafür gesorgt, dass bei jedem klinischen Prozess die notwendigen Schutzstandards eingehalten werden. Petroleum-Waschkessel? Die hätte es natürlich nicht gegeben!“
Und was macht Lars Kappelhoff privat im Sommer auf seiner allerliebsten Lieblingsinsel Amrum?
Lieblingsort? Der Strand zwischen Norddorf und der Odde – einfach traumhaft!
Sommerhobby? Angeln – und auf den Tisch, den frischen Fisch!
Lieblingsgericht? Salatbowl mit selbstgepflücktem Queller (Amrumer Meeresspargel)!
