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Bevor sie im Juni dieses Jahres erfolgreich ihre Qualifizierung zur Pflegedienstleitung abgeschlossen hat, war Lilly Schütt täglich mittendrin:

im Pflegealltag, im direkten Kontakt mit Müttern, Vätern und ihren Kindern. Die Nähe zu den Familien prägte ihre Arbeit – authentisch, zugewandt und mit großem Engagement.

Arbeitsalltag von Lilly Schütt am Schreibtisch vor dem Computer mit Unterlagen.

Heute ist ihr Wirkungskreis ein anderer aber nicht weniger bedeutsam.

„Ich bin nicht mehr ständig am Patientenbett, aber an einer ebenso zentralen Stelle: Ich gestalte die Rahmenbedingungen, die eine gute, familienorientierte Vorsorge überhaupt erst möglich machen. Es geht nicht mehr nur um einzelne Handgriffe, sondern um das große Ganze – um Strukturen, Führung und Teamgeist.“

Die Leitung eines multiprofessionellen Teams bedeutet für Lilly Schütt Verantwortung – für die Qualität der Versorgung, für den Zusammenhalt und für die individuelle Begleitung der Familien.

Weg vom Patienten?

„Ganz im Gegenteil. Ich bin näher dran, nur mit einem anderen Blickwinkel. Und wenn es nötig ist, springe ich natürlich auch ein. In der Urlaubszeit oder bei Engpässen bin ich wieder mittendrin.“

Und wenn Lilly Schütt mal nicht im Dienst ist, was macht sie im Sommer auf dem Darß?

Lieblingsort? Der Weststrand von Prerow.

Sommerhobby? Sonnenbaden und die traumhafte Natur genießen.

Lieblingsgericht? Ganz klar: Tortellini mit Tomatensoße!

Was haben Trommeln, Wandern und ein 100 Jahre altes Lied gemeinsam?

Sie alle spielen eine Rolle in der Musiktherapie der AOK-Klinik Rügen und sie stehen sinnbildlich für ein ganz besonderes Projekt: das Kurlied, das Generationen verbindet.

Simone Krüger spielt Trommel.

Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1925, entstand das Kurlied, das Elisabeth Disselnkötter, liebevoll „Lisel“ genannt, für das damalige Sächsische Kinderheim in Wiek auf Rügen schrieb – die heutige AOK-Klinik Rügen.

Heute, ein Jahrhundert später, bekommt das Lied neuen Klang: Simone Krüger, Musiktherapeutin an der Klinik und selbst seit 40 Jahren im Haus tätig, nimmt das Doppeljubiläum zum Anlass, das Kurlied gemeinsam mit Patientinnen neu zu interpretieren.

Mit viel Gespür für Sprache, Klang und Rhythmus entsteht eine moderne Version – frischer in der Tonalität, verständlicher in der Sprache und doch mit großem Respekt vor dem historischen Ursprung. „Musik berührt, sie verbindet Generationen, schafft Erinnerungen und schenkt neue Kraft. Das Kurlied lädt zum Mitsingen ein und begleitet uns auf dem Spielplatz, beim Wandern, in der Musiktherapie oder an Bord der AOK-Luftpiraten.“

Zwei Jubiläen, eine Idee: Vergangenes bewahren und Neues daraus entstehen lassen.

Und wie klingt eigentlich Simone Krügers Sommer ganz privat?

Lieblingsort: im Alltag am Wieker Bodden/im Urlaub Bornholm.

Sommerhobby: Segeln und mein Garten.

Lieblingsgericht: Pellkartoffeln mit Zucchini-Chutney.

Frau Krüger blickt meditativ aufs Wasser an der Küste von Rügen, Rückenansicht.

Im Jahr 1925, also vor genau 100 Jahren, vernichtete ein Großbrand den historischen Ortskern von Norddorf auf Amrum.

Lars Kappelhoff reitet ein Pferd.

Das damals reetgedeckte Ambronenhaus geriet an einem Nachmittag im August in Brand und heftiger Westwind ließ einen Funkenregen über die benachbarten, meist reetgedeckten Friesenhäuser niedergehen. Das Ambronenhaus heißt heute „Haus Saltkrokan“ und ist sicherlich eines der schönsten Häuser im „Klinikdorf AOK-Nordseeklinik“.

Was wäre denn also gewesen, wenn Lars Kappelhoff schon damals die Haustechnik verantwortet hätte?

„Auf jeden Fall kein Großbrand! Denn, Lars Kappelhoff ist nicht nur Brandschutzbeauftragter, sondern auch ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Norddorf engagiert und gleichzeitig Mitglied des Sicherheitsstabes für Katastrophenschutz auf der Insel Amrum. Und natürlich hätte er auch damals dafür gesorgt, dass bei jedem klinischen Prozess die notwendigen Schutzstandards eingehalten werden. Petroleum-Waschkessel? Die hätte es natürlich nicht gegeben!“

Und was macht Lars Kappelhoff privat im Sommer auf seiner allerliebsten Lieblingsinsel Amrum?

Lieblingsort? Der Strand zwischen Norddorf und der Odde – einfach traumhaft!

Sommerhobby? Angeln – und auf den Tisch, den frischen Fisch!

Lieblingsgericht? Salatbowl mit selbstgepflücktem Queller (Amrumer Meeresspargel)!

Rehasan-Reha-Barometer – Tun Sie diese Woche etwas, das Ihrer Seele gut tut?

In unserem oft stressigen Alltag rückt das eigene seelische Wohlbefinden schnell in den Hintergrund. Gerade deshalb ist es so wichtig, der Seele regelmäßig etwas Gutes zu tun.

Unsere Empfehlung: Nehmen Sie sich diese Woche ganz bewusst einen Moment nur für sich. Vielleicht ein Spaziergang in der Natur, ein ruhiger Tee in Stille, ein gutes Buch oder ein Gespräch mit jemandem, der Ihnen guttut.

In unseren Reha- und Mutter-/Vater-Kind-Kureinrichtungen möchten wir Sie dazu ermutigen, diese kleinen Auszeiten wiederzuentdecken – sie sind keine Luxusmomente, sondern Balsam für Ihre Gesundheit.

Was könnte heute Ihr Seelenmoment sein?
Ein Lächeln. Ein tiefer Atemzug. Ein Gedanke nur für Sie.

Tun Sie es – für sich selbst.

Rehasan-Reha-Barometer

Ostseeklinik Prerow

Fachklinik Schwaben

Rehasan-Reha-Barometer – Wussten Sie, dass digitale Pausen Ihre psychische Gesundheit fördern können?

Ob zuhause oder in der Kur – unser Alltag ist oft stark von digitalen Medien geprägt. Schnell noch eine Nachricht schreiben, durch Social Media scrollen, eine Push-Nachricht hier, ein Video dort. Unser Gehirn ist ständig „auf Empfang“. Dabei vergessen wir oft, wie wichtig es ist, auch einmal ganz bewusst offline zu sein.

Schon wenige Momente ohne Bildschirm können Stress reduzieren, die Konzentration fördern und die innere Ruhe stärken. Gerade während einer Reha, Mutter-/Vater-Kind-Kur oder Mütter-/Väterkur kann eine digitale Pause helfen, ganz im Moment anzukommen – bei sich selbst, bei den eigenen Bedürfnissen oder beim Kind.

Dabei geht es nicht darum, komplett auf digitale Angebote zu verzichten. Im Gegenteil: Unsere Rehasan-App ist ein wertvolles Werkzeug, das Sie gezielt bei Ihrer Kur unterstützt, mit Tagesplänen, Übungen, Infos und Tipps für zu Hause.

Wichtig ist: Nutzen Sie digitale Angebote bewusst und gönnen Sie sich daneben regelmäßige Offline-Zeiten.

Rehasan-Reha-Barometer

AOK-Nordseeklinik Amrum

Ostseeklinik Prerow

Fachklinik Schwaben

Rehasan-Reha-Barometer – Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie wichtig ein guter Schlaf für Ihre allgemeine Gesundheit ist?

Wussten Sie, dass gesunder Schlaf genauso wichtig ist wie gesunde Ernährung oder Bewegung? Während wir schlafen, regeneriert sich unser Körper, verarbeitet Eindrücke und stärkt das Immunsystem. Gerade in Reha-Phasen oder während einer Kur mit Kind kann guter Schlaf ein echter Heilungsturbo sein.

Achten Sie auf regelmäßige Schlafenszeiten, vermeiden Sie schwere Mahlzeiten am Abend und schaffen Sie sich eine entspannte Schlafumgebung. Schon kleine Veränderungen können große Wirkung zeigen.

Rehasan-Reha-Barometer

AOK-Nordseeklinik Amrum

AOK-Klinik Rügen

Ostseeklinik Prerow

Fachklinik Schwaben

Eltern stärken Sprache

Mit einem eindrucksvollen Vortrag zum Thema „Literacy“ startete an der AOK-Nordseeklinik Amrum eine neue Vortragsreihe für Eltern. Das Thema „Grundlagen und Unterstützung der frühkindlichen Sprachentwicklung“ könnte aktueller kaum sein.

Ein Vater liest seinem kleinen Kind ein Buch vor. Das Kind sitzt auf seinem Schoß, beide schauen aufmerksam auf die Buchseiten.

Der jüngste Bildungsbericht zeigt deutlich, dass immer mehr Kinder die Grundschule mit unzureichenden Lese- und Sprachkompetenzen verlassen. Die Lesefähigkeit sinkt, was weitreichende Folgen für Bildung, Teilhabe und Zukunftschancen hat. Umso wichtiger ist die frühzeitige Förderung sprachlicher Fähigkeiten – am besten dort, wo Kinder am meisten lernen: zu Hause.

Genau hier setzt die neue Vortragsreihe an. Anhand des Sprachbaum-Modells von Wolfgang Wendlandt wird auf verständliche Weise vermittelt, wie Sprache entsteht und wie Eltern durch einfache Impulse, gemeinsames Lesen und alltägliche Gespräche entscheidend zur Sprachentwicklung beitragen können. Die Vorträge geben Orientierung, stärken Eltern in ihrer Rolle und zeigen, dass Förderung auch ohne Druck möglich ist – mit nachhaltiger Wirkung für die kindliche Entwicklung.

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Arlena Bargel, die die Vortragsreihe konzipiert hat und mit großem Engagement durchführt.

Rehasan-Reha-Barometer – Wissen Sie, wie Sie im Notfall bei einer Lebensmittelallergie schnell reagieren können? 

 

Lebensmittelallergien sind tückisch, schon kleinste Mengen eines Allergens können bei Betroffenen eine heftige Reaktion auslösen. Im Ernstfall zählt jede Sekunde: Atemnot, Hautausschlag oder Kreislaufprobleme können lebensbedrohlich sein. Deshalb ist es entscheidend, vorbereitet zu sein. Menschen mit bekannten Allergien sollten stehts ihr Notfallset mitführen. Auch Angehörige oder Kolleginnen sollten wissen, wie damit umzugehen ist. 

Tipp: Eine regelmäßige Auffrischung des Notfallwissens kann im Ernstfall Leben retten.

In unseren Kliniken berücksichtigen wir bekannte Lebensmittelallergien selbstverständlich bei der Speisenauswahl. Bitte geben Sie diese bei der entsprechenden Auswahl in der Rehasan App mit an.

Rehasan-Reha-Barometer

Ostseeklinik Prerow

Fachklinik Schwaben

Gelungener Auftakt: Neues Vorleseprojekt an der AOK-Nordseeklinik Amrum gestartet

Mit einer besonderen Lesung der Hamburger Kinderbuchautorin Kristina Kreuzer ist am 20. Juni 2025 im Norddorfer Gemeindehaus das neue Vorleseprojekt der AOK-Nordseeklinik Amrum gestartet. Die Auftaktveranstaltung war gleichzeitig der Startschuss für eine neue kreative Programmreihe, die gezielt das therapeutische Angebot der Mutter-/Vater-Kind-Kuren ergänzt.

Kinderbuchautorin Kristina Kreuzer liest beim Auftakt des Vorleseprojekts auf Amrum.

Im Mittelpunkt steht dabei die Idee, Kindern im Rahmen ihres Kuraufenthalts durch regelmäßige Vorleseformate nicht nur Freude an Sprache und Geschichten zu vermitteln, sondern auch Vertrauen, Orientierung und ein Stück Geborgenheit. Denn wie aktuelle Bildungsberichte zeigen: Lesekompetenz ist eine Schlüsselressource, die immer stärker unter Druck gerät, insbesondere bei Kindern mit besonderen gesundheitlichen oder sozialen Belastungen.

„Vorlesen ist kein ‚nice to have‘ – es ist ein wichtiger Teil moderner Gesundheitsförderung.“

Ein fester Bestandteil des Projekts sind zudem Vorleseboxen, die in Kooperation mit der Stiftung Lesen zusammengestellt wurden. Diese beinhalten altersgerechtes, vielfältiges Lesematerial für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen und werden künftig dauerhaft das pädagogische Repertoire der Klinik bereichern.

Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Klinikleitung entwickelt und soll zukünftig regelmäßig Autorinnenlesungen, Vorlesezeiten und kleine Mitmachaktionen für die jungen Patientinnen integrieren. Auch auf der Klinikhomepage wird zeitnah ein eigener Bereich zum Projekt eingerichtet.

Wir freuen uns sehr über den gelungenen Auftakt und bedanken uns bei Kristina Kreuzer, dem Team der AOK-Nordseeklinik Amrum und allen Mitwirkenden.

Zur Berichterstattung von Amrum-News:

„Bücherschatz auf Amrum“ – Bericht lesen